Joseph Kohlmaier

Imogen Stidworthy

JK_Imogen-Stidworthy

Imogen Stidworthys Installationen und Filme sind von einer Auseinandersetzung mit der Form der Stimme geprägt, mit Klang, Körper sowie räumlichen und zeitlichen Beziehungen. Sie verbringt Zeit mit Menschen und inszeniert Situationen, deren Sprache durch intensive Erfahrungen, neurologische Zustände wie Aphasie oder kulturelle Praktiken wie Schamanismus geprägt wurde. Ihre Arbeit ringt mit der Unmöglichkeit, Sprache von außen zu erfassen: „Was geschieht mit dem Sinnstiften in der Begegnung mit unvertrauten oder unerkennbaren Formen des Stimmgebens? Welche anderen Kommunikationsformen entstehen in den Zwischenräumen zwischen Sprachen? In den letzten Jahren habe ich mich diesen Fragen durch die Linse des Autismus und des nicht-verbalen Seins genähert." Sie schloss ihre Promotion „Voicing on the Borders of Language" an der Universität Lund (SE) im September 2020 ab. 2018 wurde ihr der Sonderpreis des erstmals vergebenen David and Annely Juda Award verliehen; zudem wurde sie für zahlreiche weitere Auszeichnungen und Preise nominiert oder ausgezeichnet.

Zuletzt aktualisiert im März 2026

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Unterrichtsprojekte und Workshops

  • Field Studies 2025: A Choral Method, LUCA School of Art, Ghent, 10.–14. September 2025. Mit Aliaskar Abarkas, David Helbich, Edka Jarząb, Volkmar Klien, Klara Kofen, Lore Lixenberg, Carolyn Roy, Michael Schmid, Lin Chiwei, Cameron Dodds, Imogen Stidworthy, und Wim Lambrecht.

Veröffentlichungen als Herausgeber oder Verleger

  • Sam Belinfante und Joseph Kohlmaier (Hg.), The Listening Reader (London, Cours de Poétique, 2016)

Projekte mit Musarc

  • Still Think This is a Dream? Musarc Winter Konsert 2024, The Wash Houses, London Metropolitan University, 14. Dezember 2024. Mit Benjamin Oliver, Imogen Stidworthy, Rachel Warr, und David Young.